Wie Tag und Nacht – Unsere Performance am Samstag gegen die HSG Eider Harde war so schlecht wie selten zuvor und das komplette Gegenteil zum Spiel gegen Lindewitt am letzten Wochenende. Und so gehen wir mit einem Spielstand von 24:19 verdient als Verlierer aus der Partie.

Nach letzter Woche haben wir trotz einer knappen Niederlage gegen den Tabellenzweiten Selbstbewusstsein getankt und unseren treuen Fans gezeigt, was wir eigentlich können. Doch von all dem konnten wir gestern nichts mehr zeigen. Wir reisten nach Hohn und waren heiß auf einen Sieg. In diesem Spiel war für uns alles drin, denn wir haben in dieser Saison bereits einmal gezeigt, dass wir die HSG Eider Harde schlagen können. Leider mussten wir auf Lara Zube, Trixy Rohlfs und Nicole Behm verzichten. Hingegen bekamen wir dringend benötigte Unterstützung von Anna Kornmesser.
Mit dem Anpfiff um 15 Uhr begann das Elend und Eider Harde legte sofort einen Spurt ein, sodass wir in der 24. Minute bereits mit 13:6 zurücklagen. Bis dahin hatten wir nicht ins Spiel gefunden. Die Abwehr stand nicht und im Angriff spielten wir nicht wie ein Team. Die wenigen Spielzüge zeigten aufgrund wenig Druck und Schnelligkeit keine Wirkung und die Einzelaktionen scheiterten oftmals durch unplatzierte Würfchen aufs Tor. Da hätte wohl auch ein Sandsack zwischen den Pfosten der Gegnerinnen stehen können. Unser Trainer Jork sah sich bereits gezwungen unsere Geheimwaffe Jenny Knust aus dem Kasten zu holen und neue Impulse auf die Platte zu bringen. Und so versenkte sie auch den ein oder anderen Ball aus dem Rückraum im gegnerischen Tor, doch nützt das alles nichts, wenn sonst nichts läuft. In der 29. Minute musste unsere Abwehrcheffin Char Reppin mit einer roten Karte nach dreimal Zwei-Minuten das Feld verlassen und konnte uns nur noch von der Tribüne aus anfeuern. Wir verschwanden in die Kabine mit einem Spielstand von 14:7. 14 Gegentore – nicht so übel. Aber 7 Tore geworfen – eine Katastrophe!
Anpfiff der zweiten Halbzeit, weiter ging’s. Eine kurze Phase, in der es schien, als würden wir endlich zu uns finden. Wir holten auf und konnten durch Tore von Lena, Jenny, Sophie und Hannah auf 16:13 verkürzen. Drei Tore Rückstand – das ist im Handball nichts! Wenn man es denn durchzieht... Aber wir ließen uns wieder hängen. Nichts lief und zur Krönung musste dann auch Jenny in der 49. Minute mit einer roten Karte das Feld verlassen. Und so liefen wir dem Spielstand von 20:14 die letzten zehn Minuten nur noch hinterher. Mit Abpfiff stand es 24:19.
Die zweite Halbzeit haben wir tatsächlich gewonnen, doch nützt das alles nichts, wenn wir die erste Hälfte so verspielen. Auch die übermäßig vielen Strafen gegen uns, zum Teil etwas fragwürdig, aber häufig auch durch ungeschicktes Verhalten gerechtfertigt, sind kein Grund für unsere Niederlage. Das ist ganz allein unsere Leistung oder besser unsere Nichtleistung in diesem Spiel.

Fazit: Das ging gar nicht... Wir wollen hier unbedingt raus! Wir wollen wieder siegen! Und wir wissen, dass wir es können! Als Team!

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