Heimwärtssiege sind schöööööön!
Wir starten mit einer vollen Bank motiviert in unser zweites Heimspiel in der Schleswig-Holstein Liga in der heimischen Sülle-Hölle. Mit einer leicht veränderten Startformation aufgrund einer fehlenden Trixy Rohlfs, einer leicht kränkelnden Lea Kinder und Sophie Frank und einer zurückgekehrten Jaqueline Sievers beginnt die Partie gegen den HC Treia/Jübek. Die gesamte erste Halbzeit über kann sich keine Mannschaft als die stärkere behaupten und so steht es acht mal unentschieden. Wir profitieren vor allem durch kämpferische Einzelaktionen im Angriff von Lena Ewen sowie Tempogegenstöße durch Lara Zube. Die Abwehr steht noch nicht hundertprozentig sicher und wir haben hauptsächlich Probleme mit der Rückraumschützin Sina Priebus, die einige Male ungehindert am Neuner abhebt und den Ball einnetzt. So bleibt es ein ausgeglichenes und spannendes Spiel. Ab der 28. Minute geben wir aber durch das 14:13 durch unsere Kreisläuferin Charlin Reppin die Führung nicht mehr aus der Hand. Unsere Außenflitzerin Zube kann in der letzten Minute unseren Vorsprung auf zwei Tore ausbauen und so gehen wir motiviert und mit einem guten Gefühl in die Halbzeitpause. 
Auch mit einem 2-Tore-Vorsprung gibt es noch einiges zu verbessern, damit wir unsere Führung auch in der zweiten Halbzeit halten können. In der Abwehr muss früher rausgetreten werden, um die Rückraumspielerinnen des HC Treia/Jübeks nicht mehr abschließen zu lassen und Fehlpässe zu erzwingen. Im Angriff gilt es mehr Druck auszuüben und zusammenzuspielen. Mit einem Plan kehren wir in die mittlerweile gefüllte Halle zurück. Aufgrund eigener sportlicher Verpflichtungen trafen unsere Edelfans erst verspätet ein, aber heizten die Sülle-Hölle dann so richtig ein.Vor insgesamt 123 Zuschauern ging es nun in die zweite Hälfte der Partie. Dies zeigt seine Wirkung. Wir können unseren Vorsprung durch vier Tore hintereinander auf 19:14 in der 35. Minute erweitern. Nach einer kurzen Aufholjagd des HC Treia/Jübeks sammeln wir aber erneut Kräfte, nicht zuletzt durch lautstarke Unterstützung von der Tribüne und einer aufdrehenden Jennifer Knust, die unsere Pfosten hinten dichtmacht. Und so beginnt unser Lauf in der 44. Minute. Unglaublich gehaltene Bälle durch unsere Nummer 14, Knust,werden nach vorne katapultiert und durch Tempo und zumindest tolle kleine Zusammenspiele verwertet. Und so gelingt uns ein - man sage und schreibe – acht Tore Vorsprung! In der 56. Minute steht es 28:20. Unser Lauf scheint auch auf unsere Edelfans abzufärben, denen nun auch das Fangesänge glückt und somit den kleinen Textaussetzer von letzter Woche vergessen machen. Dies scheint auch unsere Gegnerinnen zu verunsichern, die besonders in diesen Minuten viele einfache Fehler machen und den Ball im Angriff liegen lassen. Zuletzt können sie noch auf ein 29:23 verkürzen, da auch bei uns die Konzentration etwas schwindet. Das Sahnehäubchen gibt’s dann in der letzten Sekunde. Unsere bombenstarke Knust kann sich im 7m-Duell behaupten und macht den Sieg perfekt! Und so fasst es auch Trainer Matthias Steinhoff zusammen: „War richtig geil heute! Eines meiner schönsten Sonntag-Nachmittage in Sülfeld!